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 Akademie für

Chan - Buddhismus

Shaolin Kung fu - Tai Chi - Qi Gong - Meditation

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Buddhismus

In Nordindien im Königtum Shakya herrscht König Suddhodana Gautama mit seiner Gemahlin Maya. Im Jahr 563 v.Chr. gebährt Maya einen Sohn und nennt ihn Siddharta, das heisst, "Der sein Ziel erreicht". Sieben Tage nach seiner Geburt stirbt seine Mutter.

Der junge Prinz wird von allen Problemen des Lebens ferngehalten und wächst im Palast auf, ohne ihn jemals zu verlassen. Er wird von Privatlehrern in Verwaltungskunde und in den religiösen Lehren des Hinduismus unterrichtet und hat Gleichaltrige als Spielkameraden. Mit 16 heiratet er eine Cousine und Sie bekommen ein Kind.

An vier Nächten verläßt er heimlich den Palast. Ihm begegnet in der ersten Nacht ein Greis, in der zweiten Nacht ein Verstorbener und in den weiteren Nächten ein Kranker und ein Einsiedler. Er erkennt, dass das Leben voller Leid ist und verlässt den Palast für immer. Er geht bei bedeutenden Brahmanen und Yogis in die Lehre, aber er findet keine Erleuchtung. Dann versucht er es mit Askese durch Fasten und Meditation, aber auch ohne Erfolg.

In einer Nacht, er ist jetzt 35 Jahre alt, sitzt er unter einem Bodhi-Baum und gibt alles Streben auf, da empfängt er die Erleuchtung und wird zum Buddha, zum "Erwachten". Er erkennt die vier großen Wahrheiten:

  1. Das Leben ist voller Leid
  2. Das Hängen an der Welt ist die Ursache des Leids
  3. Das Aufgeben allen Strebens ist die Lösung
  4. Ein rechtes Leben nach dem edlen achtfachen Pfad führt dazu

Der achtfache Pfad ist:

  1. rechte Ansicht
  2. rechte Gesinnung
  3. rechte Rede
  4. rechte Handlung
  5. rechte Lebenserwerbe
  6. rechte Bemühung
  7. rechte Achtsamkeit
  8. rechte Konzentration

 

Wer das Erwachen erlangt, bricht aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt aus und löst sich nach seinem Tod im Nirwana auf.

Buddha verkündet seine Erkenntnis seinen Freunden, zieht lehrend von Ort zu Ort und gründet Mönchsorden, in denen das rechte Leben praktiziert werden soll. Mit 80 Jahren stirbt er.

Siddharta Gautama sah nicht die Notwendigkeit von Göttern, sondern betonte, dass die Menschen selbst für ihre Erlösung aus dem Leid des Lebens verantwortlich sind. 

Heute gibt es fünf Lehren.

  1. Die Regeln des "Kleinen Fahrzeugs", dem Hinayana-Buddhismus oder "Weg der Alten" sind im Pali-Kanon aufgezeichnet. Aus dem Hinayana ist der Theravata entwickelt, der in Thailand, Burma, Laos und Kambodscha praktiziert wird. Man kann nur als (männlicher) Mönch und durch die Hilfe anderer Mönche das Nirvana erreichen.
  2. Die Regeln des "Großen Fahrzeugs", dem Mahayana-Buddhismus sind in Sanskrit niedergeschrieben. Es gibt wieder Götter und Dämonen und kultische Handlungen wie Gebete und das Opfern von Blumen und Räucherstäbchen. Die Boddhisatvas, erleuchtete Menschen, die auf das Nirvana verzichten, können jedem Menschen helfen zur Erlösung zu gelangen.
  3. Das "Diamantene Fahrzeug", das Vajrayana, ist die Lehre der Mystiker. Die Seele soll geschliffen werden wie ein Diamant durch Übungen wie das Tantra-Yoga. Auch hier gibt es Götter und Dämonen, insbesondere wird die hinduistische Göttin Shiva verehrt.
  4. Der Tibetische Lamaismus ist in mehrere Schulen aufgespalten. Er stellt eine Synthese zwischen den tibetischen Naturreligionen und dem Buddhismus dar. Besondere Bedeutung haben Hilfsmittel zur Erlangung der Erleuchtung wie gesprochene Mantras ("Om mani padme hom"), Mandalas (Meditationsbilder), Übungen und Rituale.
  5. Im Shaolin-Kloster in China wurde im 5. Jahrhundert nach Christus der Chan-Buddhismus entwickelt, der in Japan Zen genannt wird. Er lehnt jeden Dogmatismus, Predigten und Schriften ab. Der Chan-Buddhismus wird in einem Lehrer-Schüler-Verhältnis vermittelt. Das wichtigste Element ist die Meditation im Lotus-Sitz "Zazen", unterstützt durch paradoxe Lehrrätsel (chin.: Kong An, jap.: Koan), durch die der Schüler lernen soll, dass man nicht durch den Intellekt zur wahren Erkenntnis gelangt. Ein Koan lautet zum Beispiel: Ein Mönch fragte Joshu in allem Ernst: "Hat ein Hund Buddhanatur oder nicht?" Joshu sagte: "MU!" Der Buddhismus entwickelte sich ursprünglich auf dem indischen Subkontinent, wo Siddhartha Gautama, 563 v. Chr. bis vermutlich 483 v. Chr., als Prinz im lokalen Adelsgeschlecht der Shakya in Lumbini, im nordindischen Fürstentum Kapilavastu, zur Welt kam. Im Alter von 35 Jahren erlangte er nach der Lehre des Buddhismus Bodhi („Erleuchtung“, „Erwachen“) und wurde in der Folge als Buddha (Erwachter, Erleuchteter) bezeichnet.

Chan - Buddhimus

Der Chan-Buddhismus gehört zu der Schule des Mahayana-Buddhismus, das vom Taoismus und Konfuzianimus beeinflusst wurde.

Boddhidarma gilt als der Begründer des Chan-Buddhimus. Boddhidarma wurde auch in eine Königsfamilie geboren und genoss Unterricht in den indischen Kampfkünsten, welches das Shaolin Kung Fu prägte und in Buddhimus. Heute gilt er als der 28. Nachfolger Buddhas und ist der 1. Patriarch des Chan-Buddhismus.

Er wanderte im 6. Jahrhundert aus Indien nach China aus. In China ließ er sich dann im Shaolin-Kloster nieder. Was Boddhidarma dann im Shaolin-Kloster praktizierte, wurde dann die Entstehung einer neuen Lebensführung - und anschauung sowohl für die Shaolin-Mönche im Tempel, als auch für viele Menschen auf der Welt:

Boddhidarma meditierte in einer Höhle unweit des Klosters neun Jahre lang. Die schweigende Meditation im Sitzen wird als Chan bezeichnet. Durch den Zustand meditativer Versenkung will man zur Erleuchtung gelangen, ein Zustand in dem man die eigene Budda-Natur erkennt. 

Neben dem Zustand meditativer Versenkung übte und lehrte Boddhidarma den Mönchen Körperübungen. Nämlich die Shaolin Qi Gong Formen: Yi Jin Jing und Xi Sui Jing. Beide Formen fördern die Gesunderhaltung des Körpers, seiner inneren Organe und die Steigerung des Qi (Energie) im Körper.Die Körperübungen werden selbst heute noch gelehrt und geübt. Die Übungsform mit kämpferischen Elementen Lohan Shiba Shou ist auch Boddhidarma zurück zu fürhen. Er führte auch das Wude, die Tugend der Kampfkunst in das Shaolin Kloster ein. Schriftliche Überlieferungen lehnte er ab. Die Übermittlung der Lehre wurde von Lehrer zu Schüler - "von Herz zu Herz" weitergegeben. 

Das Leben wird im Chan-Buddhismus als schöpferisch gesehen, als eine Kunst, sich entfaltend ohne Qualen und Worte, als ein freier Mensch. Durch den Zustand der Erleuchtung wird versucht, neue geistige und körperliche Kraft zu schöpfen und am Leben aktiv teilzuhaben und nicht aus der Welt zu flüchten. 
 

 
 




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