Shaolin Medizin - Yi  Die drei wichtigsten Säulen der Shaolin-Kultur bestehen aus Chan-Buddhimus, den Kampfkünsten und der Medizin. Der Chan-Buddhismus soll den Verstand kultivieren, die Künste den Körper stärken und mit dem Wissen über die Medizin soll den Kranken geholfen werden. Alle diese drei Eigenschaften sind von einander abhängig in der Shaolin-Tradition. Die Beschäftigung und das Erforschen mit der Heilmedizin und der Gesundheitslehre im Shaolin Kloster reicht bis auf Boddhidarma zurück, also von einem Zeitraum von über 1500 Jahren. Boddhidarma führte zwei Qi Gong Formen ein, die Yijinjing (Transformation der Sehnen und Bänder) & Xi Sui Jing („Waschung des Marks“). Regelmäßiges Üben dieser Formen fördert und steigert die Lebensenergie das Qi, stärkt den Körper psychisch und physisch.  In der Lehre der chinesischen Medizin bilden Körper, Geist und Seele eine Einheit, welche bei der Untersuchung durch den Arzt eine entscheidende Rolle spielen. Der wichtigste Grundaspekt in der chinesischen Medizin ist, dass bei einem gesundem Körper die Lebensenergie (Qi) durch die Meridiane im Körper (Leitbahnen) ohne Komplikationen fließen muss. Bei Störungen in den Meridianen, was zu wenig Energiefluss führt oder Unterbrechung, enstehen dann Schmerzen und Krankheiten. Die Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sind: Puls- und Zungendiagnostik Massage Ernährungs- und Kräuterlehre Akupunktur Moxibustion Qi Gong |